3 Tipps zur Zahnpflege

3 Tipps zur Zahnpflege

Morgens und abends Zähne putzen! Dieser Satz wird uns quasi mit in die Wiege gelegt, denn sobald das erste Zähnchen durchkommt, folgen zunächst die Eltern und später wir selbst der Empfehlung von Zahnmedizinern, die da lautet: Im Rahmen der Zahnpflege sollten Sie mindestens zweimal am Tag die Zähne putzen.

Dieser Grundsatz zur Zahnpflege macht auch Sinn, darf jedoch von Zeit zu Zeit auch kritisch hinterfragt werden. Denn neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Veränderungen des eigenen Lebensstils oder der Ernährungsgewohnheiten erfordern eventuell Anpassungen oder eine Korrektur der Zahnpflege.

Haben Ihre Zähne beispielsweise schon unter Karies oder einer Zahnfleischentzündung gelitten, sollten Sie Ihre Zähne anders pflegen als Menschen, deren Zähne bisher vor diesen Krankheiten verschont blieben. Darüber hinaus wird die Mundgesundheit auch von anderen Faktoren beeinflusst, zum Beispiel von Stressfaktoren, der individuellen Zusammensetzung des Speichels oder der eigenen Mundflora. Außerdem spielen die Essgewohnheiten für die Zahnpflege eine wichtige Rolle.

Hier 3 wertvollen Tipps rund um die optimale Zahnpflege:

  1. Zahnpflege vor oder nach dem Frühstück

Ob Sie die Zähne besser vor oder nach dem Frühstück putzen, ist eine schwierige Frage, denn diesbezüglich sind sogar die Experten unterschiedlicher Meinung. Einige Zahnmediziner sagen, dass Sie sich direkt nach dem Aufstehen die Zähne putzen sollten, weil nachts kaum Speichel fließt und sich so die Bakterien im Mundraum explosionsartig vermehren können. Diese Bakterien können dann die Verbreitung von Karies begünstigen. Deshalb die Empfehlung, nach dem Aufstehen die Zähne zu putzen.

Andere Zahnmediziner erklären, dass die Bakterien, um zu schaden Nahrung brauchen und die gibt es erst zum Frühstück. Man kann sich die Zähne zwar vor dem Essen putzen, aber gefährlich wird es erst durch den Zucker, der mit den Nahrungsmitteln in den Mund kommt. Im Zuge der Verdauung werden anschließend schädliche Säuren gebildet. Deshalb ist es erforderlich, sich die Zähne nach dem Frühstück putzen.

Dass durch den Verzehr des Frühstücks Säuren entstehen, steht außer Frage. Deshalb macht die Zahnpflege nach dem Frühstück durchaus Sinn. Darüber hinaus können Sie für das Frischegefühl nach dem Aufstehen die Zähne zusätzlich putzen.

  1. Halbe Stunde warten oder nicht?

Säurehaltige Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Obst oder Fruchtsäfte, können den Zahnschmelz angreifen beziehungsweise aufweichen. Wenn Sie direkt nach einer „sauren Mahlzeit“ die Zähne reinigen, könnten Sie den Zahnschmelz wegputzen. Das schadet den Zähnen mehr als dass es ihnen nützt.

Nach dem Verzehr von säurehaltigen Nahrungsmitteln ist es daher empfehlenswert, einen zuckerfreien Zahnpflegekaugummi zu kauen. Dadurch wird die Speichelproduktion angeregt. Der pH-Wert im Mund wird neutralisiert und hilft somit, Ihre Zähne vor Erosion, also dem Wegputzen von Zahnschmelz, zu schützen.

Weit verbreitet ist noch die Empfehlung, 30 Minuten zu warten, bevor die Zähne geputzt werden. Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist dies jedoch nicht unbedingt erforderlich, da die Erosion ein individuelles Problem ist. Ob Sie daran leiden oder nicht, sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt besprechen.

  1. Zähne und Zunge putzen

Auf der rauen Oberfläche der Zunge haftt eine Vielzahl von Bakterien. Werden diese nicht entfernt, können sie sich immer weiter vermehren, unangenehmen Mundgeruch verursachen sowie Karies oder Zahnfleischentzündungen begünstigen.

Im Rahmen der täglichen Zahnpflege sollten Sie also auch die Zunge reinigen, um die Anzahl der schädlichen Bakterien im Mund zu verringern.

Zur Reinigung der Zunge gibt es spezielle Zungenschaber. Damit können Sie die Zunge schonend reinigen und Verletzungen vermeiden. Besonders wichtig ist eine Reinigung des hinteren Drittels, da sich dort in der Regeln die meisten Bakterien ablagern.

 

 

 

 

 

 

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