Zahnpflege-Produkte: Tipps und Tricks

Zahnpflege-Produkte: Tipps und Tricks

Zahnpflege-Produkte sind ein fester Bestandteil der Mundhygiene. Es werden häufig große Versprechen gemacht, von einem gesunden Zahnfleisch über Kariesschutz bis hin zu weißeren Zähnen. Als kritischer Verbraucher stellen Sie sich vielleicht die Frage, was die gängigen Zahnpflege-Produkte tatsächlich können. Diese Tipps helfen Ihnen, die richtigen Zahnpflege-Produkte auszuwählen.

Zahnbürste: Es kommt auf den Härtegrad an

Ohne Zahnbürste geht es nicht, aber es gibt Unterschiede bezüglich des Härtegrads. Je härter die Borsten, desto besser werden die Beläge von den Zähnen entfernt. Für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch sind harte Borsten jedoch nicht unbedingt empfehlenswert, weil diese das Zahnfleisch verletzen können. Mit empfindlichem Zahnfleisch verwenden Sie also besser einen weichen oder mittleren Härtegrad. Außerdem ist es wichtig, alle zwei Monate die Zahnbürste oder bei einer elektrischen Zahnbürste den Bürstenkopf zu wechseln. Zahnbürsten mit abstehenden oder kaputten Borsten sollten sofort ausgetauscht werden, weil dadurch die Reinigungsleistung gemindert wird.

Zahnpasta: Welche Inhaltsstoffe sinnvoll sind

Die Auswahl an Zahnpasta ist riesig und eigentlich können Sie beim Kauf wenig falsch machen, da nahezu jede im Handel erhältliche Zahnpasta die Zähne reinigt. Es ist jedoch empfehlenswert, einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen, damit wirklich alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten sind. Dazu gehören:

  • Fluoride, welche den Zahnschmelz härten und widerstandsfähiger gegen Bakterien machen.
  • Tenside, welche den Schaum bilden und dafür sorgen, dass die Inhaltsstoffe gut verteilt werden.
  • Abrasive Stoffe, welche sanft die Beläge abreiben.

In Zahnpasten, welche die Zähne aufhellen sollen, ist häufig eine große Menge an abrasiven Stoffen enthalten. Dadurch kann der Zahnschmelz beschädigt werden. Wenn Sie mit Ihrer Zahnfarbe unzufrieden sind, sollten Sie sich bezüglich einer Aufhellung von Ihrem Zahnarzt beraten lassen.

Fürs Putzen reicht eine erbsengroße Menge Zahnpasta aus, egal, welche Zahnpasta Sie verwenden.

Zahnpflegekaugummis: Immer zuckerfrei, am besten mit Fluorid

Zahnpflegekaugummis ersetzen nicht das Zähneputzen, sind aber für die schnelle Reinigung zwischendurch durchaus geeignet. Das Kauen von zuckerfreien Zahnpflegekaugummis regt die Produktion des Speichels an. Dadurch werden zum einen Nahrungsreste von den Zähnen gespült und zum anderen die im Mund vorhandenen Säuren neutralisiert. Es gibt auch Zahnpflegekaugummis, die Fluoride enthalten. Dann wird zusätzlich der Zahnschmelz gestärkt.

Mundspülung: Sinnvolle Ergänzung

Das Putzen der Zähne mit einer Zahnbürste ist das A und O der Mundhygiene. Die Verwendung einer Mundspülung kann das Zähneputzen auf keinen Fall ersetzen, ist jedoch eine sinnvolle Ergänzung.  Schwer erreichbare Stellen werden so gespült und gereinigt. So trägt die Mundspülung dazu bei, Karies und Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Während Zahnärzte empfehlen, mindestens zweimal am Tag zur Zahnbürste zu greifen, reicht es aus, wenn Sie einmal am Tag nach dem Zähneputzen eine Mundspülung verwenden.

Zahnseide und Interdentalbürsten: Ein Muss in der Zahnpflege

Beide Zahnpflegeinstrumente sollten zum festen Bestandteil Ihrer Zahnpflege werden, weil Sie so die Zahnzwischenräume reinigen. Diese machen zwischen 30 und 40 Prozent der Zahnoberfläche aus und werden mit der Zahnbürste kaum erreicht.

Zungenschaber: Bakterien im Mund weiter reduzieren

Ein Zungenschaber gehört natürlich eigentlich nicht zu den Zahnpflege-Produkten, weil Sie damit nicht die Zähne, sondern die Zunge pflegen. Sinn und Zweck ist, die Beläge auf der Zunge zu reduzieren und somit die Mundhygiene zu verbessern. Das kann durchaus Sinn machen.

 

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